Bundespräsidentenwahl 2009 - Köhler vs. Schwan
Veröffentlicht: 05.03.2009 um 11:27 von Redaktion
Das Wahljahr 2009 verspricht auch auf höchster Führungsebene spannend zu werden. Die Wahl des Bundespräsidenten steht uns bereits im Mai bevor.
Neben den Bundestagswahlen in diesem Jahr wird sich die Bundesversammlung am 23. Mai 2009 im Reichstagsgebäude zusammenfinden, um den Bundestagspräsidentenwahl 2009 durchzuführen. Besonders spannend ist einmal mehr die Geschlechterfrage. Nachdem Angela Merkel als erste Bundeskanzlerin schon den Weg für Frauen in den höchsten politischen Ämtern dieses Landes geebnet hat, geht auch Gesine Schwan (SPD) erneut ins Rennen. Sie war schon bei der letzten Wahl 2004 Kandidatin und wird somit in Horst Köhler einen alten Konkurrenten finden, denn natürlich tritt auch er an, um seine zweite Amtsperiode zu beginnen.
Im Gegensatz zu 2004 sind diese beiden Kandidaten keine Unbekannten mehr. Denn gerade dieser Aspekt hatte ja vor der vergangenen Wahl zu einem regelrechten „Wahlkampf“ geführt, der sonst in diesem Zusammenhang unüblich ist. Die studierte Politikwissenschaftlerin Schwan hatte schon damals ihr Programm sehr deutlich gemacht. Aber auch Köhler hat ja in der vergangenen Amtszeit bewiesen, dass der Bundespräsident mehr als nur repräsentieren kann. Möglicherweise wäre Gesine Schwan auch eine „unbequemere“ Präsidentin. In jedem Fall wäre eine weibliche Führungsspitze, im Falle eines Wahlsiegs der Union im September, ein Aspekt, der das Interesse der Weltöffentlichkeit in noch höherem Maße auf Deutschland lenken würde.
Neben den Bundestagswahlen in diesem Jahr wird sich die Bundesversammlung am 23. Mai 2009 im Reichstagsgebäude zusammenfinden, um den Bundestagspräsidentenwahl 2009 durchzuführen. Besonders spannend ist einmal mehr die Geschlechterfrage. Nachdem Angela Merkel als erste Bundeskanzlerin schon den Weg für Frauen in den höchsten politischen Ämtern dieses Landes geebnet hat, geht auch Gesine Schwan (SPD) erneut ins Rennen. Sie war schon bei der letzten Wahl 2004 Kandidatin und wird somit in Horst Köhler einen alten Konkurrenten finden, denn natürlich tritt auch er an, um seine zweite Amtsperiode zu beginnen.
Im Gegensatz zu 2004 sind diese beiden Kandidaten keine Unbekannten mehr. Denn gerade dieser Aspekt hatte ja vor der vergangenen Wahl zu einem regelrechten „Wahlkampf“ geführt, der sonst in diesem Zusammenhang unüblich ist. Die studierte Politikwissenschaftlerin Schwan hatte schon damals ihr Programm sehr deutlich gemacht. Aber auch Köhler hat ja in der vergangenen Amtszeit bewiesen, dass der Bundespräsident mehr als nur repräsentieren kann. Möglicherweise wäre Gesine Schwan auch eine „unbequemere“ Präsidentin. In jedem Fall wäre eine weibliche Führungsspitze, im Falle eines Wahlsiegs der Union im September, ein Aspekt, der das Interesse der Weltöffentlichkeit in noch höherem Maße auf Deutschland lenken würde.
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